Kiel und Bredstedt in Niebüll ganz vorne
Die Kieler haben den DRK-Landeswettbewerb Rettungsschwimmen der Erwachsenen für sich entschieden. Bei den Jugendlichen dominierten in allen drei Altersstufen einmal wieder die Jungen und Mädchen aus Bredstedt. Der Landeswettbewerb am 27. und 28. Februar 2010 in Niebüll brachte rund 230 Aktive bei einem spannenden Wettkampf zu Wasser und zu Lande zusammen.
Am Sonntag, dem 28. Februar 2010, 15:46 Uhr hatten alle Kieler Mannschaften ihr Ziel erreicht. Der Durchbruch war gelungen. Die Mannschaft der Erwachsenen aus dem Kreisverband Kiel ist zumindest für ein Jahr Landesmeister der DRK-Wasserretter in Schleswig-Holstein. Unter dem tosenden Jubel aller Wettbewerbsgruppen, Schiedsrichter und Gäste nahmen Manja Kürschner, Lisa Burmester, Friederike Gut , Malte Hacker, Marcus Pawel und Tobias Röth aus der Hand der Wettbewerbsleitung den lang ersehnten Pokal des Landesmeisters sowie Urkunden und Plaketten entgegen. Nun ist für die Kieler der Weg frei für den Bundeswettbewerb 2010. Es begleiten sie die besten Wünsche der Mannschaften aus Dithmarschen, Nordfriesland und Lübeck.
Bei den zwölf Jugendmannschaften aus fünf Kreisverbänden waren die Bredstedter einmal mehr das Maß aller Dinge. Unter der bewährten Leitung von Inken Romeiks, Dörte Rehders und Peter Stropp zeigten die jungen Nordfriesen im Wasser die mit Abstand besten Leistungen. Und wenn sie auch zu Lande nicht immer und überall die höchsten Punktzahlen in der Ersten Hilfe oder in den Aufgaben zu den Themen Gesundheit, Verkehr, Umwelt und Rotes Kreuz erreichten, so reichte es im Gesamtergebnis für jede der drei Altersstufen locker für einen eindeutigen ersten Platz.
Die Wettbewerbsleitung - Wiebke Walden und Volker Klemme vom Jugendrotkreuz, Klaus Jacobsen und Sven Schröder von der DRK Wasserwacht - erhielt viel Lob für den gelungenen Versuch, in eine Veranstaltung mit Wettkampfcharakter Gelegenheiten einzubauen, dass die ansonsten konkurrierenden Mannschaften und Teilnehmer das Gespräch miteinander fanden. Betreuer und Schiedsrichter bekamen mehr Zeit zu fragen und sich zu orientieren. Alle konnten in Ruhe zu essen, ohne wie sonst üblich die knappe Zeit zu nutzen, um sich noch bei Tisch auf die nächste Aufgabe vorbereiten. Und als der Wettbewerb in der Schwimmhalle gelaufen war, - es war wie immer höllisch laut, weil alle ihr Bestes gaben, die eignen Leute ins Ziel zu schreien - ging es geradezu entspannt und ausgesprochen ruhig zu, als anschließend etwa in der Turnhalle der Alwin-Lensch-Schule insbesondere die Jüngsten sich an der Leinwand die Bilder des Tages anschauten, während die Älteren hier und da fachsimpelten. "Eine tolle Stimmung ist das hier." , sagte Hans Hansen vom Ortsverein Bredstedt nach der Siegerehrung. Dieser Satz aus dem Munde eines echten Nordfriesen, das heißt schon was.