JRK-Kampagne: Was geht mit Menschlichkeit?!

"Gemeinsam für den Frieden. Wenn Du die Welt mit dem Herzen siehst, kennst Du das Gefühl, dass Menschlichkeit wieder an Wert gewinnen muss".

 Mit diesem Zitat als Leitgedanke wurde 2017 die neue Kampagne des JRK gestartet. Kick-off war Anfang Juni beim Supercamp auf Rügen mit etwa 1.700 Jugendlichen aus ganz Deutschland. Die Kampagne lebt auch in Schleswig-Holstein!

Über drei Jahre soll diese insgesamt laufen und ist anhand der Phasen "vom ICH zum DU zum WIR" gegliedert.

Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität - oder wie die JRKler_innen sagen: "MUNUFEU": Es geht nicht nur darum, dass sich die Kinder und Jugendlichen mit den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung auseinandersetzen, sondern die Kampagne geht noch darüber hinaus. Es handelt sich um einen partizipativen Prozess, der einen eingehenden Diskurs um das Thema Menschlichkeit und diesen zugrunde liegenden gesellschaftlichen Werten bewirken soll - sowohl innerhalb als auch außerhalb des JRK. Als ein sichtbares Gesamtergebnis kann ein JRK-einheitliches Leitbild zum Thema Menschlichkeit entstehen. Aber vor allem geht es darum ein Bewusstsein für die kleinen und großen Taten im Zeichen der Menschlichkeit zu entwickeln. Zentral sind dabei die vielfältigen Aktionen vor Ort und bundesweite Beteiligungsmöglichkeiten zur Förderung von sozialem Handeln und Engagement.

2017 stand die individuelle Beschäftigung mit Menschlichkeit im Fokus:

Was bedeutet Menschlichkeit für mich und wie kann ich selbst einen Beitrag dazu leisten?

In diesem Jahr wird die Kampagne im Zeichen der Erkundung von Menschlichkeit auf der zwischenmenschlichen Ebene, im Sinne des sozialen Handelns, stehen und dann im dritten Jahr die Sicht auf die globale Perspektive lenken. Wir dürfen also gespannt sein, was da noch so alles "mit Menschlichkeit geht"!

 

Hier geht´s zur offiziellen Kampagnenseite.

 

 

Wir haben uns zur Kampagne einiges vorgenommen

- schaue doch mal hier.

 

 

 

#Humanity Card

"(...) es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten. Einfache Taten aus Güte und Liebe (...)" -Gandalf

Manche von euch haben den Kampagnen-Start mit über 1000 Jugendrotkreuzlern Pfingsten 2017 auf Prora gefeiert, einige haben die neue Kampagne schon unter dem Motto "Ich und Menschlichkeit - Was geht mit Menschlichkeit und mir?" in der Gruppenstunde behandelt, coole Aktionen in der Öffentlichkeit veranstaltet oder sind der neuen Kampagne bereits auf den (Landes-)Wettbewerben begegnet.

Und wir sind noch lange nicht am Ende! Der ein oder andere hat sie schon beim Supercamp bekommen oder weitergereicht, jeder möchte sie unbedingt haben und manch einer mag sich gerade denken: Worum geht's hier eigentlich? Die Humanity-Card ist nun endlich fertig! Ihr könnt sie entweder selber basteln oder ihr wartet, bis die Humanity-Card an euren Kreisverband verteilt wird.

Konkret geht es darum, Menschen zu danken, die durch ihr besonders menschliches Verhalten auffallen. Euch hat zum Beispiel jemand die Tür aufgehalten, während ihr mit Schulranzen, Turnbeutel und am besten noch der Laptoptasche bepackt, durch die Schule geeilt seid? Oder ihr habt ein besonders schönes Kompliment von eurer besten Freundin oder gar einer völlig fremden Person bekommen? Jemand hat dir ein nettes Lächeln oder eine warme Umarmung geschenkt, als du einen schlechten Tag hattest? Alles ein klarer Fall für die Humanity-Card!


Geschichte zur Humanity-Card

Jeder kennt solche Tage, an denen man einfach mit dem falschen Fuß zuerst aufsteht. Heute war so ein Tag bei mir. Ich kam mal wieder nicht aus dem Bett, weil der Mädels-Abend gestern viel zu lange in die Nacht hineinragte und eilte ohne Frühstück zur Uni, nur, um festzustellen, dass die erste Vorlesung ausfiel. Positiv denken, immerhin hat man nun Zeit, die Bibliothek zu besuchen, um ein Thema für die Hausarbeit zu suchen. Vergeblich. Man merkte mir meine schlechte Laune wohl merklich an. Die nächste Vorlesung flog nur so an mir vorbei.


Doch mein Tag wurde durch einen heißen Kakao mit Schokopulver auf dem Milchschaum und einem Filli-Vanilli-Donut versüßt (meine absolute Lieblings-Kombi!), welches meine Kommilitonin mit einem Lächeln vor meine Nase stellte.Ein klarer Fall für die Humanity-Card! Ich bin unendlich dankbar, liebe Menschen um mich herum zu haben, die mir den Tag versüßen! ♥

Habt auch ihr coole Geschichten mit der Humanity-Card erlebt? Erzählt uns davon, postet sie bei Facebook oder schreibt uns: kommunikation@jrk-sh.de