Positionspapier - Ergebnisse der Kampagne Was geht mit Menschlichkeit

„Gemeinsam für den Frieden. Wenn du die Welt mit dem Herzen siehst, kennst du das Gefühl, dass Menschlichkeit wieder an Wert gewinnen muss.“

 Mit diesem Zitat als Leitgedanke wurde 2017 die neue Kampagne des JRK gestartet. Kick-off war Anfang Juni beim Supercamp auf Rügen mit etwa 1.700 Jugendlichen aus ganz Deutschland. Nun ist sie auch in SH angekommen!

Die weltpolitische Bühne sowie auch unser Leben in Deutschland ist im ständigen Wandel. Im Social-Media-Stream und Nachrichten werden wir täglich mit News zu wirtschaftlichen Krisen und politischen Spannungen, Naturkatastrophen und Epidemien konfrontiert – das sind große Themen. Aber Konflikte und Schwierigkeiten gibt es auch immer im Privaten. So war ist diese Kampagne nun über drei Jahre gelaufen und anhand der Phasen niedrigschwellig vom „ICH zum DU zum WIR“ gegliedert.

Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität – oder wie die JRKler*innen sagen „MUNUFEU“: Es geht nicht nur darum, dass sich die Kinder und Jugendlichen mit den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung auseinandersetzen, sondern die Kampagne geht noch darüber hinaus. Es handelt sich um einen partizipativen Prozess, der einen eingehenden Diskurs um das Thema Menschlichkeit und diesen zugrundeliegenden gesellschaftlichen Werten bewirken soll - sowohl innerhalb als auch außerhalb des JRK.  

Hierzu entstanden bundesweit vielfältige Aktionen und Bildungsveranstaltungen, die u.a. Themen wie Konflikte, Mobbing, Zivilcourage, Humanitäres Völkerrecht oder Menschenrechte fokussierten.

Als bedeutsames Ergebnis ist aus dem Engagement der bundesweit 140.000 JRKler*innen eine Stellungnahme entstanden, die jugendpolitische Forderungen enthält und demokratisch durch das höchste entscheidungsfähige Gremium des JRK, der Bundeskonferenz, am 29.09.2019 diskutiert und beschlossen wurden.

Hier geht’s zum Positionspapier 1 und 2.

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